Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur DKU-Förderung in Schleswig-Holstein. Die Informationen beruhen auf der aktuellen Förderrichtlinie und unserer Erfahrung aus über 70 begleiteten Projekten.

Antrag & Ablauf

Wie registriere ich mich im Serviceportal?

Für die Registrierung benötigen Sie ein ELSTER-Zertifikat Ihres Unternehmens. Die Zustellung dauert in der Regel 10–14 Tage, daher am besten frühzeitig beantragen.

Die Prüfung und Bewilligung erfolgen durch die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) im Auftrag des Landes.

Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs geprüft. Es gilt das sogenannte Windhundprinzip – wer früh einreicht, hat bessere Chancen, solange Budget vorhanden ist.

Sie erhalten eine Rückmeldung der WTSH mit der Bitte um Nachreichung.
Eine Nachreichung verzögert die Bearbeitung, führt aber nicht automatisch zur Ablehnung.

In der Regel 6 bis 10 Wochen – abhängig vom Antragsvolumen und der Vollständigkeit Ihrer Unterlagen.

Erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheids.
Wer vorher Aufträge erteilt oder bestellt, riskiert den Verlust der Förderung.

Förderfähigkeit

Was gilt als Digitalisierungsvorhaben?

Alle Projekte, die Abläufe digitalisieren, IT-Sicherheit verbessern oder neue digitale Prozesse einführen – z. B. Einführung einer Software, Cloud-Lösung oder eines Dokumentenmanagementsystems.

Kleine Unternehmen (< 50 Beschäftigte, < 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme) mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein.

Nur, wenn sie direkt mit der Umsetzung des Projekts zusammenhängen – z. B. Installation, Anpassung, Schulung.
Reine Strategieberatungen oder allgemeine Workshops sind nicht förderfähig.

Ja, solange das Projekt in Schleswig-Holstein umgesetzt wird.

Nein. Förderfähig sind nur Kauf- oder Lizenzmodelle, keine laufenden Leasingkosten.

Finanzielles

Wie hoch ist der Zuschuss?

Bis zu 40 % der förderfähigen Kosten – abhängig von Projektart und Unternehmensgröße.

Nach Abschluss des Projekts reichen Sie Rechnungen und Zahlungsnachweise über das Serviceportal ein.
Nach Prüfung erfolgt die Auszahlung auf Ihr Firmenkonto.

Nach Projektende und erfolgreicher Einreichung des Verwendungsnachweises.

Alle Rechnungen, Zahlungsnachweise und Belege werden über das Serviceportal hochgeladen.

Ja, die Förderung gilt als betrieblich zu erfassender Zuschuss und ist steuerpflichtig.
Eine steuerliche Beratung ist empfehlenswert.

Nach der Bewilligung

Was ist ein Verwendungsnachweis?

Der Verwendungsnachweis dokumentiert, dass die Fördermittel korrekt eingesetzt wurden.
Er besteht aus Rechnungen, Zahlungsbelegen und einer kurzen Projektbeschreibung.

In der Regel 12 Monate nach Erhalt des Bewilligungsbescheids.
Eine Verlängerung ist nur in begründeten Fällen möglich.

Nur nach vorheriger Zustimmung der WTSH.
Größere Änderungen (z. B. anderer Anbieter oder geänderte Inhalte) müssen genehmigt werden.

Mehrkosten trägt das Unternehmen selbst. Eine Erhöhung der Förderung ist nicht möglich.

Dann verfällt die Bewilligung. Bereits ausgezahlte Beträge müssen ggf. zurückgezahlt werden.

Allgemeines

Kann ich mehrere Projekte einreichen?

Nein. Laut Richtlinie ist nur ein Antrag pro Unternehmen zulässig.

Bis Ende 2027 – oder solange Haushaltsmittel verfügbar sind.

In der Regel nein, wenn dieselben Ausgaben schon anders gefördert werden.
Eine Kombination ist nur mit klar abgegrenzten Maßnahmen möglich.

Weil der Prozess digital und klar strukturiert ist. Mit dem Videokurs geht es sicher und ohne externe Beratung.
So sparen Sie Kosten und behalten die volle Kontrolle.

Der Videokurs

Kann ich den Antrag mit dem Kurs selbst stellen?

Ja. Der Videokurs zeigt den gesamten Ablauf – von der ELSTER-Registrierung bis zum fertigen Antrag.
Echte Bildschirmaufnahmen, Schritt-für-Schritt-Anleitung, Checklisten und häufige Fehler.

499 € netto.
Verglichen mit externer Beratung (meist 1 000–2 500 €) ist das die kostengünstige und sichere Alternative.

Kurzfazit

Die DKU-Förderung ist eine echte Chance für kleine Unternehmen in Schleswig-Holstein. Mit der richtigen Anleitung gelingt die Antragstellung schnell, korrekt und ohne teure Beratung.